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Ostern und Religion
Ostern leitet sich von dem Begriff
"Ostara" (Osten), "Eoastrae" oder "Eostre" ab, dem
angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte. weiter
Für die Christen ist die Auferstehung
Jesu ein zentrales Ereignis für ihren Glauben. Damit wird der Tod nicht als Ende,
sondern als Neubeginn eines neuen Lebens gesehen. weiter
Die Bezeichnung Fastenzeit
ist mit dem kirchlichen Begriff Passionszeit
gleichzusetzen. Mit der Passionszeit wird die religiöse Verbundenheit dieser Zeit
deutlicher. weiter
Die Karwoche ist die Woche unmittelbar vor
Ostern. Sie ist die Kernzeit der österlichen Passionszeit und für
Christen die wichtigste Woche des Kirchenjahres. weiter
Die Osterfeiertage werden
am Ostersonntag und Ostermontag in der Kirchengemeinde und in der Familie gefeiert. weiter |
Gründonnerstag
in Deutschland
Seit etwa 1500 Jahren feiern die Christen den Gründonnerstag, den
fünften Tag der Karwoche, zur Erinnerung an die Einsetzung der
heiligen Eucharistie.
Der Gründonnerstag erinnert an den Tag des Abendmahls vor dem Todestag Jesu.
Dieses Abendmahl am Vorabend des Karfreitag nahm
Jesus mit seinen engsten Vertrauten, den zwölf Jüngern ein.
Das Abendmahl bedeutet Abschied von Jesus nehmen, gleichzeitig aber auch ein
Anfang für den christlichen Glauben. Denn in Form von Brot und Wein wurde Jesus selbst
angenommen und um Vergebung der Schuld gebeten.
Gleichzeitig wird schon auf die Auferstehung und das Weiterleben Jesu
hingedeutet. Trotz des Verrates durch Judas und das Leugnen der Jünger, nimmt Jesus die
Schuld allein auf sich und gibt Hoffnung für ein neues besseres Leben nach seinem Tod.
Jesus forderte seine Jünger auf, fortan gemeinsam das Abendmahl zu
feiern. Wohl deshalb ist der Ursprung aller Abendmahlsfeiern der Gründonnerstag.
Mit der Fußwaschung durch den Priester an 12 Männern wird in einigen
Gemeinden daran erinnert, daß Jesus den 12 Aposteln die Füße wusch.
Nach dem Gloria-Gesang verstummen in den Gottesdiensten die Orgeln und
auch die Glocken werden bis zum Osterfest nicht geläutet.
Bei Beendigung des Gottesdienstes trägt der Priester den Hostienkelch
in einer Prozession in einigen Gemeinden zu einem Seitenaltar oder in eine Kapelle.
Nach der Meßfeier werden Blumenschmuck und Kerzen beiseite geschafft.
Dies symbolisiert die Trauer über den Tod Jesu. Wegen des nahen Todes Jesu ist der
Gründonnerstag ein Tag der Trauer.
Die Gläubigen werden in vielen Gemeinden von den Messdienern mit
Holzklappern und Ratschen zum Gottesdienst gerufen.
In besonders gestalteten Betstunden oder im stillen Gebet gedenken die
Gläubigen des Geschehens am Ölberg.
Für die Herkunft des Begriffes Gründonnerstag gibt es heute verschiedene
Erlärungsmöglichkeiten. Es ist möglich, daß durch die an diesem Tag üblichen grünen
Meßgewänder, denn die kirchliche Farbe diese Tages ist grün, dieser Name entstanden
ist. Weiter auf Seite 2.
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