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| Titelseite Ostern und Religion
Ostern leitet sich von dem Begriff
"Ostara" (Osten), "Eoastrae" oder "Eostre" ab, dem
angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte. weiter
Für die Christen ist die Auferstehung
Jesu ein zentrales Ereignis für ihren Glauben. Damit wird der Tod nicht als Ende,
sondern als Neubeginn eines neuen Lebens gesehen. weiter
Die Bezeichnung Fastenzeit
ist mit dem kirchlichen Begriff
Passionszeit gleichzusetzen. Mit der Passionszeit wird die religiöse
Verbundenheit dieser Zeit deutlicher. weiter
Die Karwoche ist die Woche unmittelbar vor
Ostern. Sie ist die Kernzeit der österlichen Passionszeit und für
Christen die wichtigste Woche des Kirchenjahres. weiter
Die Osterfeiertage werden
am Ostersonntag und Ostermontag in der Kirchengemeinde und in der Familie gefeiert. weiter |
Karfreitag in Deutschland
Das Wort Karfreitag (Kummer-Freitag) leitet
sich vom althochdeutschem Begriff "chara" ab, was Klage, Elend oder Trauer
bedeutet. Die frühen Christen beklagten das Sterben und den Tod von Jesus, weil sie
glaubten, daß alles verloren sei. Für sie war es schon ein Tag der Trauer und
nicht der Festesfreude.
Der Karfreitag (ein "stiller" Feiertag) galt
früher für die evangelischen Christen als strenger
Bußtag und ist heute höchster kirchlicher Feiertag. Vor
allem im Tod Jesu sahen die Reformatoren die Erlösung aus Sünde und Schuld.
Für die Katholiken ist das Osterfest der höchste kirchliche Feiertag. In der
römisch-katholischen Kirche besteht der Karfreitag aus drei Teilen: Wortgottesdienst, die
Verehrung des Kreuzes und die Feier der hl. Kommunion.
Dieser Tag ist der Überlieferung nach der Todestag von Jesus. An diesem Tag
fand der Prozeß, die Hinrichtung und die Beerdigung Jesu in Jerusalem statt. In der Bibel
finden sich in den vier Evangelien die Abläufe und Ereignisse der Geschehnisse in den
Passionsgeschichten wieder.
Nach dem jüdischen Kalender ist Jesus am 15. Nisan mittags um die neunte Stunde
am Kreuz auf dem Kalvarienberg gestorben. Dem gregorianischen Kalender nach könnte es der
7. April 30 oder der 3. April 33 nachmittags um drei Uhr gewesen sein.
Der Karfreitag ist der Gedächtnistag der Kreuzigung. Er wird als
Fasttag und im Zeichen der Trauer in Stille und Besinnlichkeit begangen.
Am Nachmittag um drei Uhr, zur Todesstunde von Jesus, versammeln sich
die Christen zum Wortgottesdienst mit Verlesung der Passionsgeschichte (Leidensgeschichte
Jesu), zur Kreuzverehrung (das mit einem violetten Fastentuch bedeckte Kreuz wird
enthüllt und durch Kniebeugen verehrt) und der anschließenden Kommunionfeier.
Am Karfreitag ist auch die Kirchengestaltung traurig. Es stehen keine
Blumen und keine Kerzen auf dem Altar und die Lieder singen die Christen ohne Begleitung
durch die Orgel und die Glocken schweigen.
In vielen Gemeinden finden am Morgen des Karfreitag oder zur
Sterbestunde um 15 Uhr Kreuzwegandachten und Karfreitagsprozessionen statt.
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Bedeutung
und Brauchtum zu Pfingsten in Deutschland
Karneval 2008 Fasching 2009
Fastnacht Bedeutung Brauchtum
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