1999 erschien als Neuerscheinung das Buch von Jürgen Udolph über die Herkunft vom Wort Ostern.
Ostern Bedeutung Geschichte Brauchtum Osterfest

Ostern Osterfest Osterbrauch

100 Ostermärkte, Ostereiermärkte und Oster- Ausstellungen in Deutschland

Ostern leitet sich von dem Begriff "Ostara" (Osten), "Eostre" oder "Eoastrae" ab, dem angelsächsischen Namen der teutonischen Göttin der Morgenröte, des Frühlings und der Fruchtbarkeit, der Braut des jungen Maigrafen (Freyr - Freyja). weiter

Der Osterhase
Es sprach einst der Hahn zum Hasen – höflich doch ein wenig gereizt –,"Sie sind ja wieder einmal unglaublich populär. Ich möchte endlich das Jahr erleben, wo nicht Millionen von Osterkarten mit ihrem Bild verschenkt werden".
Dem Hasen traten Zornestränen in die Augen. Der Hase antwortete: "Ich danke für diese Popularität.  weiter

Osterreime
Unterm Baum im grünen Gras
Sitzt ein kleiner Osterhas'!
Putzt den Bart und spitzt das Ohr,
Macht ein Männchen, guckt hervor.
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Osterlieder
An Ostern ist es Tradition, daß in der Familie und in der Kirche Osterlieder gesungen werden.
Die Familie trifft sich am Osterfest oft schon zum Frühstück und dann wird von den Kindern oder gemeinsam ein Osterlied gesungen.
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Buch Erscheinung 1999:
Jürgen Udolph,

Woher kommt eigentlich das Wort "Ostern"?

Man ist sich über die Herkunft keineswegs einig.
Es gab bisher zwei Theorien:

1.) Beda, angelsächsischer Geschichtsschreiber und Theologe († 735), nahm an, daß der für den Monat "April" verwendete altenglische Name Eosturmonath von einer Göttin abgeleitet sei.
Entsprechend vermutete man in Deutschland eine Göttin "Ostara". Schon lange ist man sich einig, daß es diese Göttinnen nie gegeben hat.

2.) Der zweite Versuch besteht darin, das Wort "Ostern" mit dem "Osten" zu verbinden.
Das deutsche Wort Osten gehört zusammen mit lateinisch auster "Südwind", altslavisch zaustra "Morgen" letztlich zu einem Wort für "Morgenröte", griechisch Eos, lateinisch Aurora.
Bei dieser Verbindung muss man allerdings zu einer falschen Übersetzung aus dem Lateinischen greifen; zudem ist für das Osterfest nicht der Morgen, sondern die Nacht entscheidend.

Udolph, Ostern - Geschichte eines WortesJetzt liegt ein neuer Vorschlag vor.

In seinem Buch "Ostern – Geschichte eines Wortes"
(C. Winter Universitätsverlag Heidelberg 1999,
125 Seiten,
ISBN 3-8253-0866-9)
geht der Autor, Prof. Dr. Jürgen Udolph, Sprachwissenschaftler an der Universität Göttingen, einen anderen Weg: Nordgermanische Sprachen kennen eine Wortfamilie, die sprachlich zu Ostern paßt: anord. ausa "(Wasser) schöpfen, gießen", austr "Begießen".

Eine heidnische Form der Taufe samt Namengebung der Neugeborenen wurde als vatni ausa ("mit Wasser begießen") bezeichnet.

Das Wort "Ostern" bezieht sich daher eher auf die Taufe, das zentrale Ereignis des christlichen Festes in den ersten Jahrhunderten nach Christi (Katechumenat; Kulmination in der Osternacht).

Dazu passen die sprachlichen Belege (auch die westslavischen Osterbezeichnungen); auch erklärt sich die Pluralform des Osterwortes aus dem dreimaligen Begießen.

Kirchenhistorische Fakten wie Massentaufen zu Ostern und an Flüssen, sekundäre Bedeutung der Baptisterien, Verdrängung eines heidnischen Frühlingsfestes durch das christliche Ostern, Höhepunkt des Osterfestes in der Nacht und der Übergießritus stimmen mit der Etymologie überein.

 

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